GIS & Fachverfahren: Wirtschaftsförderung findet auf der Karte statt

Gewerbeflächen, Leerstände, Unternehmensstandorte: Fast jede Information der Wirtschaftsförderung hat einen Ort. Die Verbindung von CRM und GIS macht diesen Raumbezug nutzbar.

Illustration: Gestapelte Kartenebenen mit Standort-Pin

Wo liegen unsere wachstumsstarken Betriebe? Welche Leerstände häufen sich in welcher Lage? Passt die angefragte Gewerbefläche zur Nachbarschaft des Interessenten? Solche Fragen beantwortet keine Tabelle – sie brauchen die Karte. Die Verbindung von CRM und Geoinformationssystem (GIS) bringt beide Welten zusammen: die gepflegten Sach- und Kontaktdaten aus der Firmendatenbank und den Raumbezug aus der Geodateninfrastruktur.

Was die Verbindung praktisch leistet

  • Geocodierung: Jede Adresse erhält Koordinaten – die Grundlage für alle Kartendarstellungen
  • Bestandskarten: Unternehmen nach Branche, Größe oder Betreuungsstatus auf der Karte, z. B. je Gewerbegebiet oder Stadtteil
  • Flächen und Objekte mit Geometrie: Gewerbeflächen, Leerstände und Immobilien als Flächen auf der Karte, verknüpft mit dem CRM-Vorgang
  • Analysen: Erreichbarkeiten, Umfelder, Dichten – etwa für Standortexposés oder Berichte
  • Auskunft: Klick auf die Fläche zeigt Eigentümer, Status und Historie aus dem CRM

Als p17 bringen wir hier eine Besonderheit mit: Unser Geschäftsbereich Geomarketing arbeitet seit Jahren mit Geodaten, Karten und raumbezogenen Analysen. Die Verbindung von Adressdatenbank und Landkarte ist für uns kein Sonderfall, sondern Kernkompetenz.

Kommunale Fachverfahren und Portale

Neben dem GIS existieren in Verwaltungen weitere Systeme mit Berührungspunkten zur Wirtschaftsförderung: Gewerbemeldeverfahren, Liegenschaftskataster, Ratsinformationssysteme, Standort- und Flächenportale. Auch hier gilt das Integrationsprinzip: klären, welches System führt, und Daten regelbasiert statt per Hand bewegen. Gewerbean-, -um- und -abmeldungen etwa sind eine wertvolle Datenquelle für die Bestandspflege – wenn sie strukturiert ins CRM fließen. Und wer seine Flächen auf einem Portal veröffentlicht, pflegt sie idealerweise nur einmal: im CRM, mit automatischer Ausspielung.

Praxis-Tipp: Beginnen Sie mit der Geocodierung des Firmenbestands – sie kostet wenig und macht sofort sichtbar, was in Ihren Daten steckt. Die erste Karte „Betriebe nach Gewerbegebiet“ überzeugt intern mehr als jede Systempräsentation.

Ob QGIS in der Verwaltung, kommunales Geoportal oder gar kein GIS bisher: Sprechen Sie mit uns – wir beraten zur passenden Ausbaustufe, von der einfachen Kartenansicht bis zur vollen Geodaten-Integration.

Sprechen wir über Ihre Wirtschaftsförderung

Ob Excel-Liste, Access-Datenbank oder vorhandenes CRM: Beschreiben Sie kurz, wie Sie heute arbeiten und wo es hakt – wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer ehrlichen Einschätzung.

  • Spezialisiert auf Wirtschaftsförderung: Stadt, Kreis und Land
  • Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags
  • Erstgespräch kostenlos – egal ob Excel, Access oder bestehendes CRM