Was ist ein CRM für Wirtschaftsförderungen?

CRM heißt Customer-Relationship-Management – aber Wirtschaftsförderungen haben keine Kunden im Vertriebssinn. Warum das Konzept trotzdem passt, was ein xRM anders macht und woran Sie eine gute Lösung erkennen.

Illustration: zentrale Drehscheibe verbunden mit Kalender, Personen, Gebäuden und Standort

Ein CRM (Customer-Relationship-Management-System) wurde erfunden, um Vertriebsprozesse zu steuern: Leads, Angebote, Abschlüsse. Wirtschaftsförderungen arbeiten anders – ihre „Kunden“ sind Unternehmen, Gründerinnen, Eigentümer, Netzwerke und die eigene Verwaltung, ihr „Abschluss“ ist ein starker Standort. Deshalb spricht man präziser von einem xRM: Any-Relationship-Management – ein System für alle Beziehungen und Vorgänge der Organisation.

Das Grundprinzip: alles hängt zusammen

Der Kern jedes CRM ist banal und mächtig zugleich: Jede Information wird einmal erfasst und mit allem verknüpft, was dazugehört. Ein Unternehmen hat Ansprechpartner, Gespräche und Protokolle, Veranstaltungsteilnahmen, Flächenanfragen, Newsletter-Einwilligungen und Dokumente. Wer das Unternehmen aufruft, sieht das vollständige Bild – unabhängig davon, welche Kollegin die Information erfasst hat.

Daraus ergeben sich die typischen Bausteine einer Lösung für die Wirtschaftsförderung:

Baustein Aufgabe
Adressmanagement & Firmendatenbank zentrale Stammdaten mit Merkmalen und Selektionen
Kontakthistorie & Protokolle Gespräche, Besuche, Vereinbarungen, Wiedervorlagen
Veranstaltungs- & Teilnehmermanagement Einladungen, Anmeldungen, Nachbereitung
Flächen-, Leerstands- & Objektverwaltung Standortangebot und Anfragen-Matching
Auswertungen & Berichte Kennzahlen für Leitung, Politik und Gremien
Integrationen Outlook, DMS, Buchhaltung, Newsletter, GIS

Was ein CRM nicht ist

Ein CRM ist keine Fachverfahrens-Ablösung (Gewerberegister und Finanzsoftware bleiben), kein Archiv (dafür gibt es das DMS) – und vor allem kein Selbstzweck: Ohne gepflegte Inhalte ist das beste System eine leere Hülle. Deshalb gehören Datenübernahme, Schulung und Pflege-Routinen zur Einführung wie die Software selbst.

Woran Sie eine gute Lösung für die WiFö erkennen

Erstens: Sie bildet Ihre Aufgaben ab, nicht einen Vertriebsprozess mit umbenannten Feldern. Zweitens: Sie ist anpassbar, ohne bei jedem Feld einen Programmierer zu brauchen. Drittens: Sie integriert sich in Ihre IT-Landschaft. Viertens: Sie nimmt Datenschutz ernst – mit Rechten, Einwilligungen und Löschkonzept. Und fünftens: Der Partner dahinter versteht Wirtschaftsförderung.

Praxis-Tipp: Testen Sie jede Lösung mit einer einzigen Frage: „Zeigen Sie mir alles zu Unternehmen X.“ Wenn dafür drei Systeme und ein Aktenordner nötig sind, haben Sie kein CRM – sondern den Zustand, den Sie gerade ablösen wollen.

Ob ein vollwertiges CRM oder zunächst eine schlankere Adressverwaltung das Richtige ist, klärt der Beitrag CRM oder Adressverwaltung? – oder direkt ein Gespräch mit uns.

Sprechen wir über Ihre Wirtschaftsförderung

Ob Excel-Liste, Access-Datenbank oder vorhandenes CRM: Beschreiben Sie kurz, wie Sie heute arbeiten und wo es hakt – wir melden uns innerhalb eines Werktags mit einer ehrlichen Einschätzung.

  • Spezialisiert auf Wirtschaftsförderung: Stadt, Kreis und Land
  • Antwort in der Regel innerhalb eines Werktags
  • Erstgespräch kostenlos – egal ob Excel, Access oder bestehendes CRM